ZAuberschnauzen 

Wer steckt da hinter?

Jenny

Mein Weg ins Hundetraining begann, wie bei vielen anderen Trainer:innen, mit dem eigenen Hund. Bei mir war es meine Hündin Lily. Sie kam 2016 als Welpe zu mir und war von Anfang an kein Hund für einfache Antworten. Eigenständig, klar in ihren Entscheidungen und durchaus bereit, Dinge zu hinterfragen.

Ich wollte verstehen, warum sie tut, was sie tut, wie sie kommuniziert und weshalb sie bestimmte Entscheidungen trifft. Aus diesem Wunsch heraus bin ich immer tiefer in die Welt der Hunde eingetaucht.

Mit der Zeit wurde daraus mehr als nur persönliches Interesse. Ich begann meine Ausbildung zur Hundetrainerin bei KynoLogisch, arbeitete parallel in Hundeschulen, sammelte umfangreiche Praxiserfahrung und ließ meine Arbeit schließlich durch die Erlaubnis nach § 11 des Tierschutzgesetzes offiziell anerkennen. Auch darüber hinaus bilde ich mich regelmäßig weiter und besuche Seminare, um meinen Blick zu schärfen und meine Arbeit fachlich weiterzuentwickeln.

Dabei wurde mir schnell klar, worauf es mir in meiner Arbeit wirklich ankommt: Hunde wieder als Hunde zu sehen. Als Sozialpartner an unserer Seite, mit eigenen Bedürfnissen, Grenzen und Fähigkeiten. Mir geht es darum, Menschen dabei zu begleiten, ihre Hunde besser einzuschätzen, fair mit ihnen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen, ohne sie dabei in Schubladen zu stecken. 

Der Weg zur Maulkorbmanufaktur entstand ganz ähnlich. Nicht aus einer Geschäftsidee, sondern aus einem ganz praktischen Problem. Ich brauchte einen Maulkorb für Lily und stellte schnell fest, wie schlecht viele Modelle sitzen: unbequem, unpassend, wenig durchdacht. Über Umwege kam ich zu einem Metallmaulkorb, der noch nicht perfekt war, aber deutlich besser als die Standardmaulkörbe aus dem Tiergeschäft. Also begann ich selbst zu verändern, zu biegen, Riemen zu tauschen und herauszufinden, worauf es wirklich ankommt. Daraus entstand der Wunsch, Menschen nicht nur zu beraten, sondern Maulkörbe so anzupassen, dass sie dem Hund gerecht werden und ihren Zweck zuverlässig erfüllen.

Heute verbinde ich beides: Hundetraining und Maulkorbberatung. Beides folgt derselben Haltung. Es geht um Orientierung, Sicherheit und ein Miteinander, das im Alltag funktioniert. Meine eigenen Hunde tragen Maulkörbe nicht aus Misstrauen, sondern aus Verantwortung. Weil Management kein Versagen ist, sondern eine bewusste Entscheidung. Genau diese Haltung prägt meine Arbeit: ruhig, klar, wohlwollend und mit dem Blick darauf, was für Hund und Mensch wirklich sinnvoll ist.

Meine Zauberschnauzen

Lily
Klar, strategisch, Keksverrückt

Lily ist eine Shiba-Inu-Hündin und kam 2016 als Welpe zu uns. Was man an ihr sofort wahrnimmt, ist ihre Souveränität. Lily kommuniziert klar, erwartet Höflichkeit und Abstand und legt Wert auf ein respektvolles Annähern anderer Hunde. Sie ist sensibel, humorvoll und inzwischen auch ausgesprochen verschmust.

Unser gemeinsamer Weg war lehrreich. Lily hat früh gezeigt, wo ihre Grenzen liegen. Werden diese ignoriert, kann sie sehr präsent für sich einstehen. Ruhig, bestimmt und manchmal auch ein kleines bisschen hysterisch. Lange habe ich dieses Verhalten falsch eingeordnet und gedacht, ich müsste daran etwas verändern oder es „wegtrainieren“. Erst mit der Zeit wurde mir klar, dass sie nicht unfreundlich war, sondern sehr genau wusste, was sie wollte. Sie hat sich selbst Raum verschafft, wo ich früher hätte für sie einstehen müssen. Genau das war unser größtes Learning: Verantwortung zu übernehmen, damit sie es nicht tun muss.

Im Alltag sind wir fast wortlos unterwegs. Lily orientiert sich zuverlässig, hält Rücksprache und weiß in welchem Rahmen sie eigene Entscheidungen treffen darf. Sie könnte vieles selbst regeln, ich entscheide mich trotzdem dafür, es zu übernehmen. Genau das hat sie mich gelehrt: Führung darf ruhig, klar und fair sein.

Brady
Lustig, impulsiv, ein kleiner Macho 

Brady ist ein Shikoku-Inu/Husky-Mischling und kam 2022 als Welpe zu uns. Seitdem bringt er viel Leben, Humor und gute Laune mit. Er ist ein fröhlicher, charmanter Hund, der sich selbst ziemlich witzig findet und das auch gern zeigt. Brady hat viele Ideen, viel Energie und eine sehr offene Art, durchs Leben zu gehen. Genau diese Energie bringt aber auch Herausforderungen mit: Er hat wenig Geduld und ein Thema mit Frust, was sich durchaus in Trotz, Wut und Impulsivität zeigt. Brady hat mich früh daran erinnert, dass Entwicklung nicht geradlinig ist und Wissen allein keine Abkürzung darstellt.

Dazu kamen gesundheitliche Themen. Brady lebt mit idiopathischer Epilepsie, was unseren Alltag spürbar beeinflusst. Stress spielt bei ihm eine große Rolle, weshalb Frust- und Impulskontrolle nicht nur Trainingsthemen sind, sondern auch entscheidend für seine Lebensqualität. Vieles von dem, was wir uns am Anfang mühsam erarbeitet haben, hilft uns heute dabei, seinen Alltag ruhiger, strukturierter und stressfreier zu gestalten.

Im Kontakt mit anderen Hunden ist Brady sagen wir: sehr selbstbewusst. Vor allem gegenüber Rüden tritt er gern als kleiner Macho auf, mit viel Imponiergehabe und wenig Feingefühl. Gleichzeitig bringt er eine Leichtigkeit mit, die viele Situationen entspannter macht. Während Lily Ruhe und Klarheit mitbringt, ergänzt Brady mit Lockerheit und Humor. Zusammen sind sie ein ziemlich gutes Team und für mich eine tägliche Erinnerung daran, dass Entwicklung nicht perfekt, sondern ehrlich sein darf.

Jerry Lee
Sensibel, Aufmerksam, Will to Please 

Jerry Lee ist ein Holländischer Schäferhund (Herder) und lebt bei meiner Mutter. Da wir Tür an Tür wohnen, ist er trotzdem ein fester Bestandteil unseres Alltags und begleitet uns regelmäßig. Er gehört einfach dazu.

Jerry Lee ist ein lebensfroher, lustiger Kerl mit einem großen Herzen. Sensibel, feinfühlig und sehr darauf bedacht, alles richtig zu machen. Er möchte gefallen, orientiert sich stark an seinen Menschen und ist für einen Keks immer zu haben. 

Als Hütehund durch und durch bringt Jerry Lee genau das mit, was man von seiner Genetik erwarten darf: ein kleiner Kontroletti der Aufmerksamkeit, Kooperationsbereitschaft und den Wunsch nach einer Aufgabe mitbringt. Er hat seine Rassebeschreibung definitiv gelesen. Und genau diese Mischung macht ihn zu einem wertvollen Teil unseres Alltags.

Fort- und Weiterbildungen 

  • Erlaubnis nach §11(1) Satz 1 Nr. 8f TierSchG durch das Veterinäramt Essen und Bochum 
     
  • Absolventin der Ausbildung zur Hundetrainerin bei KynoLogisch
     
  • Volontärin bei KynoLogisch für angehende Hundetrainer*innen
     
  • Fortbildungen bei Dozent*innen wie Charlie Arzberger, Nina Jassmann, Gerd Schuster, Maren Grote, Ute Heberer, Daniel Herter, Gerd Leder, Dr. Marie Nitzschner, Dr. Nora Brede, Sami El Ayachi, Tanja Elias
     
  • Januar 2021 - April 2025 Trainerin in der Hundeschule Einfach Hündisch

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Maulkorbberatung und Training finden ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Ein spontanes Vorbeikommen ist nicht möglich.

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